Lernstandsdiagnose

Mathe-Flip Lernstandsdiagnose

Um den Entwicklungsprozess eines Kindes individuell zu unterstützen, ist es zwingend erfoderlich, seinen aktuellen Lernstand zu erfassen und im Laufe des Schuljahres im Blick zu behalten.

Wichtiger Hinweis:
Insbesondere in Klasse 1 und 2 lässt sich der Lernstand eines Schülers kaum über schriftliche Tests erfassen.
Begründung: Entscheidend für die Lernstandsbestimmung eines Schülers sind seine Denkweisen und Strategien beim Lösen einer Aufgabe, und nicht das Rechenergebnis. Die Strategien und zu Grunde liegenden Konezepte lassen sich durch die Analyse schriftlicher Ergebnisse aber leider nicht mehr nachvollziehen. Das heißt: Im Extremfall kann ein Schüler auf niedrigster Könnensstufe (zum Beispiel rein zählend) recht hohe Anforderungen bewältigen, ohne dass dies auffällt!

Dementsprechend kommt der mündlichen Lernstandserfassung mit einzelnen Schülern oder Kleingruppen die weitaus größere Bedeutung zu als dem Schreiben von Klassenarbeiten oder Tests.

Prozessdiagnose

Die sogenannte „Prozessdiagnose“ stellt das wichtigste Instrument zur Erfassung und Dokumentation der individuellen Kompetenzentwicklung eines Schülers dar. Sie wird zu Beginn des Schuljahres, zum Halbjahr sowie zum Schuljahresende mit jedem Schüler einzeln durchgeführt und veranschaulicht somit den individuellen Entwicklungsprozess.
In Klasse 1 orientieren sich die diagnostischen Aufgaben eng am Modell der mathemtischen Kompetenzentwicklung, ab Klasse 2 an den arithmetischen Basiskompetenzen.
Je nach Lernstand müssen mit einem Schüler nicht alle Aufgaben bearbeitet werden. Kompetenzen, die bereits gut ausgeprägt sind, müssen zum Halbjahr nicht erneut erfasst werden. Auf der Grundlage der allgemeinen Beobachtungshilfen können zahlreiche Kompetenzen bereits durch aufmerksame Beobachtungen im Unterrichtsalltag beurteilt werden.
Die Prozessdiagnose bildet die Grundlage für die Planung weiterer Lernschritte sowie fundierte Elterngespräche. Gleichzeitig gibt sie dem Lehrer eine Rückmeldung über den Erfolg bereits durchgeführter Fördermaßnahmen.

Beobachtungshilfen

Jedes Kind durchläuft beim Rechnen lernen die gleichen Schritte und macht dementsprechend die gleichen bzw. ähnliche Fehler. Diese sind ein unverzichtbarer Bestandteil eines natürlichen Entwicklungsprozesses und geben Aufschluss über Denkweisen und ausgebildete Vorstellungskonzepte der Kinder. Demzufolge sind Fehler völlig normal, solange sie irgendwann durch Umorganisation und Erweiterung der zu Grunde liegenden Konzepte überwunden werden.
Problematisch wird es dann, wenn sich Fehler verfestigen und notwendige nächste Entwicklungsschritte ausbleiben. Beispiel: Zu Beginn des Rechnenlernens ist es völlig normal, wenn Kinder Rechenaufgaben mit den Fingern zählend lösen. Ein Drittklässler, der im Zahlenraum bis 1000 noch immer auf die Finger angewiesen ist, hat demgegenüber wichtige Entwicklungsschritte „verpasst“.

 

Um ein möglichst umfassende Bild von der Kompetenzentwicklung eines Schülers zu erhalten, stehen ihnen die Prozessidagnose und Beobachtungshilfen als kostenloser Download zur Verfügung.
Ergänzend dazu finden sich in der Rubrik "Unterrichtsmaterial" Selbsteinschätzungs- bzw. Feedbackbögen und Lernerfolgskontrollen zu jeder einzelnen Lernsequenz.

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Lernstandsdiagnose

Mathe-Flip Lernstandsdiagnose

Um den Entwicklungsprozess eines Kindes individuell zu unterstützen, ist es zwingend erfoderlich, seinen aktuellen Lernstand zu erfassen und im Laufe des Schuljahres im Blick zu behalten.

Wichtiger Hinweis:
Insbesondere in Klasse 1 und 2 lässt sich der Lernstand eines Schülers kaum über schriftliche Tests erfassen.
Begründung: Entscheidend für die Lernstandsbestimmung eines Schülers sind seine Denkweisen und Strategien beim Lösen einer Aufgabe, und nicht das Rechenergebnis. Die Strategien und zu Grunde liegenden Konezepte lassen sich durch die Analyse schriftlicher Ergebnisse aber leider nicht mehr nachvollziehen. Das heißt: Im Extremfall kann ein Schüler auf niedrigster Könnensstufe (zum Beispiel rein zählend) recht hohe Anforderungen bewältigen, ohne dass dies auffällt!

Dementsprechend kommt der mündlichen Lernstandserfassung mit einzelnen Schülern oder Kleingruppen die weitaus größere Bedeutung zu als dem Schreiben von Klassenarbeiten oder Tests.

Prozessdiagnose

Die sogenannte „Prozessdiagnose“ stellt das wichtigste Instrument zur Erfassung und Dokumentation der individuellen Kompetenzentwicklung eines Schülers dar. Sie wird zu Beginn des Schuljahres, zum Halbjahr sowie zum Schuljahresende mit jedem Schüler einzeln durchgeführt und veranschaulicht somit den individuellen Entwicklungsprozess.
In Klasse 1 orientieren sich die diagnostischen Aufgaben eng am Modell der mathemtischen Kompetenzentwicklung, ab Klasse 2 an den arithmetischen Basiskompetenzen.
Je nach Lernstand müssen mit einem Schüler nicht alle Aufgaben bearbeitet werden. Kompetenzen, die bereits gut ausgeprägt sind, müssen zum Halbjahr nicht erneut erfasst werden. Auf der Grundlage der allgemeinen Beobachtungshilfen können zahlreiche Kompetenzen bereits durch aufmerksame Beobachtungen im Unterrichtsalltag beurteilt werden.
Die Prozessdiagnose bildet die Grundlage für die Planung weiterer Lernschritte sowie fundierte Elterngespräche. Gleichzeitig gibt sie dem Lehrer eine Rückmeldung über den Erfolg bereits durchgeführter Fördermaßnahmen.

Beobachtungshilfen

Jedes Kind durchläuft beim Rechnen lernen die gleichen Schritte und macht dementsprechend die gleichen bzw. ähnliche Fehler. Diese sind ein unverzichtbarer Bestandteil eines natürlichen Entwicklungsprozesses und geben Aufschluss über Denkweisen und ausgebildete Vorstellungskonzepte der Kinder. Demzufolge sind Fehler völlig normal, solange sie irgendwann durch Umorganisation und Erweiterung der zu Grunde liegenden Konzepte überwunden werden.
Problematisch wird es dann, wenn sich Fehler verfestigen und notwendige nächste Entwicklungsschritte ausbleiben. Beispiel: Zu Beginn des Rechnenlernens ist es völlig normal, wenn Kinder Rechenaufgaben mit den Fingern zählend lösen. Ein Drittklässler, der im Zahlenraum bis 1000 noch immer auf die Finger angewiesen ist, hat demgegenüber wichtige Entwicklungsschritte „verpasst“.

 

Um ein möglichst umfassende Bild von der Kompetenzentwicklung eines Schülers zu erhalten, stehen ihnen die Prozessidagnose und Beobachtungshilfen als kostenloser Download zur Verfügung.
Ergänzend dazu finden sich in der Rubrik "Unterrichtsmaterial" Selbsteinschätzungs- bzw. Feedbackbögen und Lernerfolgskontrollen zu jeder einzelnen Lernsequenz.

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