Wald- und Wiesenorchester - Instrumentenkunde

Wald- und Wiesenorchester - Instrumentenkunde
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Die Tonerzeugung auf Instrumenten ist fast so alt wie die Geschichte der Menschheit. Von der... mehr
Produktinformationen "Wald- und Wiesenorchester - Instrumentenkunde"

Die Tonerzeugung auf Instrumenten ist fast so alt wie die Geschichte der Menschheit. Von der Entdeckung der ersten Flöten und Trommeln in der Steinzeit bis hin zur komplexen Musik eines Symphonieorchesters fand eine ungeheure Entwicklung statt. Um die Musikinstrumente unserer Vorfahren des Homo sapiens neu zu erfinden, braucht man sich nur in seine damalige Umgebung hineinzudenken. In einer kurzen Fantasiereise kann man sich die Geräusche und Materialien vorstellen, aber auch die Bräuche und Rituale, bei denen die frühzeitlichen Instrumente gespielt wurden.
Das Bedürfnis, Naturgeräusche, wie das Heulen des Windes, das Prasseln des Regens, das Rascheln der Blätter und das Knarren von  nachzuahmen, führte zu den Erfindungen von Trommeln, Flöten, Regenmachern, Rasseln und der Guiro. Ein guter und erfolgreicher Jäger musste aber auch Tiergeräusche nachahmen können, um seine Beutetiere anlocken zu können. Es entstanden ebenfalls vielfältige Klangerzeuger. So klingen viele kleine Instrumente wie das Quaken einer Ente, das Zirpen einer Grille oder sie ahmen die vielfältigen Vogelstimmen nach von Tauben, Eulen und anderen. Auch beim Einsatz von „Körperinstrumenten“ war man sehr einfallsreich und kreativ. Das Pfeifen und Heulen durch die Finger, das in Schwingung Versetzen eines Grashalms zwischen den Handballen, etc.
Exemplarisch können auch Zupf- und Streichinstrumente mit einfachsten Mitteln wie Gummiband, Schnur und Darmsaite handlungsorientiert, sinnesspezifisch und ästhetisch wahrgenommen und erarbeitet werden.
Die folgende Unterrichtseinheit soll den Kindern einen praxisorientierten und mehrperspektivischen Einblick in diese Ursprünge des Instrumentenbaus ermöglichen. Anhand von Naturklängen, -materialien und -schauplätzen werden Verklanglichungen, Klangsimulationen, der Bau und das Spiel von Instrumenten und einem abschließenden Konzert erfahren, erprobt und reflektiert. Eine zusammenhängende Durchführung der einzelnen Unterrichtssequenzen ist nicht zwingend notwendig.


Lernziele und Kompetenzerweiterungen

Die Kinder und Jugendlichen

  • können die Herkunft von Klängen/Geräuschen in der Natur erkennen und benennen.
  • lernen Möglichkeiten der Tonerzeugung kennen und anwenden.
  • können kleine Musikinstrumente aus Naturmaterialien bauen und diese spielen.
  • kennen im Rahmen der Instrumentenkunde musikalische Grundelemente wie Tonhöhen(-veränderung), Klangfarbe und Tonerzeugung und können diese beim Instrumentenbau berücksichtigen
  • können einen nachhaltigen und respektvollen Umgang mit der Natur und Naturmaterialien kennenlernen und erproben.

Im Artikel enthalten

  • methodisch-didaktische Hinweise,
  • Bauanleitungen,
  • Beispiele,
  • Arbeitsblätter,
  • Hinführung
Schulart: Grundschule, Sekundarstufe 1
Klassenstufe: Klasse 3/4, Klasse 5/6
Fach / Bereich: Musik
Dauer: mehrere Ustd.
Jahreszeitlicher Bezug: Frühling, Sommer
Fachliche Schwerpunkte: Instrumentenkunde
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